

Die Höhere Berufsfachschule für Gastgewerbe und Catering orientiert sich an den Inhalten der Berufsausbildung Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau und Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie.
Die Schule schließt mit einer mehrteiligen Prüfung und einer Projektarbeit ab. Wer diese besteht, ist berechtigt, die Bezeichnung „staatlich geprüfte/r Assistent/in für Gastgewerbe und Catering“ zu führen. Durch die große Bandbreite von gastronomischen Unternehmen, Caterer im Besonderen, ist der Einsatzbereich des Assistenten vielfältig geprägt. Der Abschluss soll die Absolventen befähigen, die Geschäftsleitung eines gastronomischen Betriebes zu unterstützen.
Darüber hinaus ist die HBF Gastgewerbe und Catering für folgende Zielgruppen interessant:
Der Berufsbezogene Unterricht in der HBF Gastgewerbe und Catering entspricht im ersten Schuljahr den Grundstufen der klassischen Ausbildungsberufe im Gastgewerbe (Koch/Köchin, Hotelfachmann/Hotelfachfrau, Restaurantfachmann /Restaurantfachfrau, Fachmann/Fachfrau in der Systemgastronomie). Dadurch ist der Ausstieg nach dem ersten Schuljahr in die Fachstufe einer dieser Ausbildungsberufe grundsätzlich möglich.
Der Unterricht besteht nicht nur aus Theorie, sondern findet auch in Lernküche und -restaurant der Schule statt. Hier bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln und Arbeitsgeräten und lernen wesentliche Merkmale von gutem Service kennen. Um einen noch besseren Bezug zur Arbeitswelt herzustellen, bietet die HBF Gastgewerbe und Catering verschiedene Formen von Exkursionen und Kooperationen mit Betrieben der Gastronomie und Fachmessen.
Zusätzlich zum fachpraktischen Unterricht in der Schule bekommen die Schülerinnen und Schüler in drei Praktikumsphasen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und zu erweitern. Insgesamt ist eine Praktikumszeit von acht Wochen verpflichtend, von der die Hälfte in den Schulferien abgeleistet werden muss. Während dieser Praktikumszeit können die Schülerinnen und Schüler Ideen für die abschließende Projektarbeit sammeln, die im letzten halben Jahr der Schulzeit selbstständig anzufertigen ist.